Archiv für den Monat: August 2015

Mensch sein in Österreich

Denken wir an die Generation UNSERER Großeltern. Viele hätten ohne Flucht gar nicht überlebt vor 70, 80  Jahren. Meine eigene Großeltern hatten während des Krieges in Wien nicht genug Essen für ihre drei Kinder. Die Omi hatte Glück, sie musste nicht sehr weit weggehen, ist mit meiner Mutter, meiner Tante und dem Onkel nur nach Niederösterreich übersiedelt. Oder die Carepakete nach dem Krieg.

Jetzt ist der Zeitpunkt, wo wir gerade in Österreich, in Europa für die Menschen aus anderen Kontinenten da sein müssen!

Deshalb ist es mir ein Anliegen, die heutige Demonstration der Privatinitiative 
Mensch sein in Österreich
-gemeinsam gehen für menschliche Verhältnisse in Traiskirchen- „

zu posten. Die Demonstration findet heute am 31.08.2015 / 18.00 bis ca. 20.30 Uhr statt

Start: 18.00 Christian-Broda Platz (Mariahilferstr.) 
Marsch ab: 18.30 über Mariahilferstr.
Ende: 20.30 Mariahilferstr. / MQ – Marcus Omofuma Statue

Wer auch immer kann, bitte auch danach helfen, wo es nur geht. SPENDEN an anerkannte Organisationen lassen sich vom Lohnsteuerausgleich eben so absetzen wie bei Selbständigen. Praktisch helfen kann man bei neben der Caritas auch bei

www.happythankyoumoreplease.at

 

Lachen und Lernen mit Kinderbüchern

Was ich selber aus Kinderbüchern gelernt habe, weiß ich nicht mehr so genau. (Hm, doch, aus den „Höhlenkindern“ habe ich einen Eindruck bekommen, wie das wäre, als „Naturmensch“ ohne Zivilisation zu überleben.) Was ich aber genau weiß: Märchen und Kinderbücher waren meine Welt noch vor dem Kindergarten. Und das ist bis heute so geblieben. Ein gutes Buch lässt mich alles rund herum vergessen, stundenlang kann ich dann irgendwo lümmeln und schmökern.

Florina liebt Bücher und Geschichten auch sehr. Bei ihr kann ich jetzt in Ruhe beobachten, wie sie was aufnimmt und verarbeitet. „Tststs“ als Ausdruck leichter Empörung zum Beispiel hat sie aus den Pettersson-Büchern von Sven Nordquist in ihren Sprachgebrauch aufgenommen. Sehr viel Spaß haben wir auch mit den Dachsbüchern. „Der Dachs hat heute wirklich Pech“ (Moritz Petzt und Amelie Jackowski) wird von ihr gern zitiert, wenn jemandem ein Missgeschick passiert.

Den Vogel hat sie aber letzte Woche abgeschossen: Ihrer Mama Valerie war übel und das sagte sie auch zu Florina. Darauf antwortet die Enkelprinzessin: „Ich mach dich gesund, Mami, ich koche dir Bouillon.“ Am liebsten würde ich das an Herrn Janosch mailen, damit er sich mitfreut, ICH bin begeistert!