Kategorie-Archiv: Großeltern

Die schönsten Geschenke

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Gerade liegt meinen Geburtstag für heuer hinter mir, mit 55 ein „halbrunder“. Was vor ein paar Jahren noch eine erschreckende Vorstellung war, ist jetzt unaufgeregter Zurkenntnisnahme gewichen. Eine Omi eben! Zugegeben, wilde Parties gab es heuer nicht. Und im Moment kann ich mir solche auch gerade nicht vorstellen, dafür bin ich zu erschöpft. Aber über den feinen Abend mit Freunden und einem wirklich guten Essen, das wunderschöne Geschenk meines lieben Mannes und die vielen lieben Nachrichten und Anrufe habe ich mich sehr gefreut. Das schönste Geschenke – ich muss es zugeben – bekam ich aber von der Enkelprinzessin, derzeit 4 3/4 Jahre alt! Es war ihre Nachricht in meiner Mailbox, nachdem sie gegen Abend von ihrem Lieblingsfreund nach Hause gekommen war: „Omi, ich wünsche dir was ganz Gutes zum Geburtstag und ich hoffe, dein Essen schmeckt gut und du hast Freude an deinem Geburtstag. Ich schick‘ dir ganz viele Bussis.“

Dem Himmel sei Dank, dass wir uns gegen 20 Uhr dann doch noch erreicht haben. Da konnten wir auch klären, dass in ein paar Tagen die Familie gemeinsam gleich zwei Geburtstage feiern wird. „Was, zwei Geburtstage?“ meinte Florina darauf, „Gibt es dann auch zwei Torten?“

TANZEN – so good for the mood

dance-661553_1920Unlängst auf Ö 1 gehört: Regelmäßiges Tanzen trainiert neben dem Körper auch die Koordination und zählt damit zu den besten Vorbeugemaßnahmen gegen Demenz und Vergreisung:-) Wasser auf meinen Mühlen. Denn schon seit vielen Jahren versuche ich Johannes vom Tanzen zu  überzeugen. Doch auch unser Versuche in Tanzschulkursen haben nix gebracht, wir haben vor allem gestritten. Seit Herbst lerne ich nun ohne meinen lieben Mann Lindy Hop. Zu spritzig-flotten Charleston- und Swing-Klängen macht man da sein „Workout“ mit sehr viel Spaß und Freude. Egal wie müde ich vorher war, nach ein paar Takten Swing ist alles besser! Und wenn ich so auch als Omi fit bleibe, um so besser. Schließlich will ich ja später auch noch mit Rosinchen und Phillips Kindern auf dem Fußboden krabbeln!

 

Über Risiken und Nebenwirkungen…

Ja, das Großeltern, Tante oder Onkel werden birgt auch Risiken. In meinem Fall zum Beispiel findet eine Art von Rückentwicklung statt, eine die ich sehr genieße: ich werde immer kindischer in letzter Zeit und das mit Herzensfreude. Mit Florina kann ich so viel herum albern, wie mit kaum jemandem anderen. Und lustigerweise kann schon so ein kleiner Knirpse sie blödeln wie die Großen. Wenn sie zum Beispiel das Fisch-Gesicht macht, das ihr auf dem Ikea-Duschvorhang so gefällt, dann brechen wir alle nieder vor Lachen. Oder wenn sie schummelt und dabei todernst bleibt, obwohl ihre Augen schon die Wahrheit verraten.  Weiterlesen

Leider teuer, mein Geschmack

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und so war es immer schon, obwohl überhaupt kein Geld dafür da war. Das fing schon als Kind an. Gute Materialien waren allen in meiner Familie wichtig und meine Tante zauberte aus Kleidern von ihr oder meiner Mutter immer wieder aktuelle Sachen. Mir war das natürlich trotzdem nicht chic genug. Als ich zum ersten Mal selbst einen Wintermantel aussuchen durfte, den meine Oma bezahlen würde, griff ich, damals 10 Jahre alt,  instinktiv zum zweit teuersten Teil des ganzen Geschäftes.

Bis heute hat sich daran nicht viel geändert und so shoppe ich Weiterlesen

Synchrone Leben

Sicher kennt das die Eine oder der Andere von Euch: Man entscheidet sich oder es „passiert“ einfach, dass man eine Familie gründet. Mit aller Kraft stürzen wir uns in die neue Situation, in die neuen Aufgaben. Und wenn wir dann das erste Mal rundherum schauen, entdecken wir, dass die kleine Schwester, die beste Freundin, die Jugendliebe plötzlich ein ganz anderes Leben führen als wir. Irgendwie hat man nie Zeit, wenn die andere kann, abends ausgehen ist sinnlos, weil dir um 21.00 Uhr der Kopf auf die Tischplatte fällt, egal wo du gerade bist. Weiterlesen

Nach dem Fasching

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Zuerst mal möchte ich erzählen, wie Florina für das Faschingsfest im Kindergarten verkleidet war. Valerie, ihre Mama fragte: „Möchtest du als Tiger verkleidet sein?“ „Ja, juhu“ ruft das Kind. Also näht Mama aus zwei Pyjamas einen entzückendes Kostüm. „Und Nase und Wange angemalt“ berichtet die Enkelprinzessin mir am Tag nach dem Fest. Und sie erzählt weiter:

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Glückliche Omas

Konnte vor ein paar Tagen erleben, wie das aussieht, so eine total glückliche Omi. Ich stieg in die Straßenbahn ein und hörte ein Baby weinen. Nicht mehr der klägliche New-Born Sound, sondern schon ca. 3 – 4 Monate alt. Die Intensität klang jedenfalls eindeutig sehr nach Hunger. Die junge Mama musste sich und ihr hungriges  Zwergerl aber erst aus dem Tragetuch befreien. Vis-a-vis saß eine Frau, so Ende 50 würde ich schätzen, mit seeligem Lächeln auf den Lippen – das muss wohl die Omi sein, dachte ich. Weiterlesen

Endlich wieder da

und die Enkelprinzessin hab ich auch schon gesehen. Was für eine Freude! Und bei dieser Gelegenheit habe ich ihr das heiß ersehnte Puppenwagerl mitgebracht. Weil wenn man als Omi, pardon Mmi, 3 Wochen weg ist, dann darf man schon was Besonderes mitbringen. Von den Kindern wusste ich ja, dass sie sehr gern so etwas hätte, wie ihr kleine Freundin Irma auch. Dort konnte sie ihn immer nur kurz ausborgen. Jetzt hat sie ihren eigenen kleinen Buggy. Als ich ihn ihr gab, hat sie zuerst gar nicht verstanden, dass das jetzt IHRER ist. Sie hat zwar sofort ihren Kuschelesel, OA oder IA genannt, reingesetzt. Als sie dann damit losstartete, hat sie ganz verschmitzt geschaut und los ging es: rund um die große Wohnzimmersäule, in die Küche, wieder heraus, blitzartig gewendet, bei Hürden unterwegs flux auf- und darüber gehoben. Dann waren wir eine Stunde auf dem Spielplatz. Und als wir heimkamen war das Wagerl immer noch da und keinerlei Konkurrenz weit und breit. Jetzt weiß sie, glaub ich, dass es ihr Buggy ist. Und morgen kommt sie uns damit besuchen!

Vergiss mein nicht

FridagrafikEs ist Urlaubszeit, für mich genau genommen Kurzeit. Endlich fahre ich mal für drei Wochen weg und kümmere mich um mich selbst. Mein vielbeschäftigter Mann kommt nach 1 1/2 Wochen nach und bleibt für sage und schreibe 8 Tage. Drei Wochen abschalten, entspannen, im schönen Salzburg. Der Empfang ist dort nicht sooo gut? Gar nicht schlecht! Da sind wir vor Anrufen – ja, auch den familiären wie etwa von meiner Mutter, die wieder einmal genug hat von allen Männern – und den Tonnen beruflicher e-Mails, die mein Mann kriegt, hoffentlich sicher. Und in Johannes Quartier gibt es angeblich nicht einmal einen Fernseher. Klingt für mich wie das Paradies. Aber trotz der Vorfreude plagt mich ein Gedanke sehr. Weiterlesen