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Kinderbuchaktion

Das Weihnachtsshopping beginnt jetzt überall. Eine gute Gelegenheit, auf Willi und seine Freunde von der Vogelweckzentrale aufmerksam zu machen! Bis 10. Dezember biete ich das Buch bei direkter Bestellung um € 12,00 statt € 17,00 an, innerhalb Österreich ohne Versandkosten. Alle Infos zum Buch  Omas Buch bestellen

Aus aktuellem Anlass :-))

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Im Wiener Bezirksblatt von dieser Woche (6./7.12.2017) ist gerade ein sehr schöner Bericht rund um mein erstes Buch  erschienen. Weil dort eine wichtige Info fehlt, hier für alle Interessierten:

„Wer weckt mich da?“
Text: Angela Szivatz
Illustration: Frida Fanninger
Hardcover, 28 Farbseiten
Preis: € 17,00 inkl. MwSt., ist in allen Buchhandlungen in Österreich und Deutschland bestellbar mit der   ISBN 978-3-96111-450-4    (auch auf deren Onlineseiten!)

Pro verkauftem Exemplar geht EURO 1,- als Spende an NABU.de, die sich sehr für Vogelschutz einsetzen!

Zu den Vogelstimmen der „handelnden Personen“ geht es übrigens hier

 

 

Wunsch & Wirklichkeit

Daumenbild„Wann kann ich wieder bei dir schlafen, Omi?“ mit dieser Frage beglückte mich die Enkelprinzessin am Wochenende. „Montag in einer Woche, Herzerl“ strahle ich sie an. Darauf sagt Florina im Brustton der Überzeugung: „Vier Mal!“ Das wäre ja besonders, besonders schön, einmal ein bisschen länger Zeit gemeinsam zu verbringen. Zwei Mal hinter einander haben wir schon geschafft, ganz locker. Aber dann kam die Sache mit dem Daumen… Weiterlesen

Phillip im Museum

IMG_1936 (2)Florina und ich waren vor ein paar Wochen im Naturhistorischen Museum. Die Hauptattraktion war die Dinosaurierabteilung und dort vor allem das Skelett des Tyrannosaurus Rex. Das ist wirklich – hm – beeindruckend. In freier Wildbahn wären wir dem beide nicht gerne begegnet, die Enkelprinzessin und ich. Spannend war es, zu beobachten, wie sie sich einerseits ein bisschen gefürchtet hat, gleichzeitig aber auch fasziniert von dem knöchernen „Monster“ war. Ganz ähnliche Beobachtungen kann man im Kindertheater machen. Da wird die Hexe aus Hänsel und Gretel gefürchtet und gehasst, trotzdem sind fast alle voll dabei, wenn sie am Ende  im Ofen landet. Da zeigt sich eine Bandbreite von Erleichterung bis Begeisterung bei Florina und den anderen für die gerechte Bestrafung des Bösen. Weiterlesen

Kurbesuch

die nette Kurbetreuung

Schwester Dr. Luzi

Die Oma aus dem Kirschenbaum ist gerade auf Kur. Jaja, im höheren Alter machen sich schon die einen oder anderen Wehwehchen bemerkbar! Glücklicherweise erwarte ich die Enkelprinzessin und ihre liebe Mama zu Besuch. Und weil da, wo ich wohne,  Jagdtrophäen wie etwa ein mächtiger Elch an der Wand hängen, warne ich Florina vor: „Bitte schreck‘ dich nicht, da hängen ausgestopfte tote Tiere an der Wand“. „Uaahh, was machen wir denn da?“ fragt Florina. „Wir machen einfach die Augen zu, wenn wir durch die Eingangshalle gehen. In meinem Zimmer sind dann keine Tiere.“ „Aber Omi, dann sehen wir ja nicht, welchen Weg wir gehen müssen!“ erklärt mir die Süße darauf hin.

Wie recht die Knirpse doch oft haben:-)

Wer weiß auf alles eine Antwort?

kleines-madchen-zahneputzen-im-badezimmer_1308-2796Die Enkelprinzessin Florina und mit ihr wohl die meisten Kinder ab 4 oder 5. Wieder und wieder bin ich erstaunt über die Kreativität und ja, auch „Logik“ der Kinder. Kleines Beispiel gefällig? Florina schläft bei uns, es ist kurz vor dem ins Bett gehen. Sie hat ihre Zahnbürste (rosarot mit Prinzessin darauf – derzeit einfach UNVERMEIDBAR;-)) mit Zahncreme beladen und putzt eifrig. Üblicherweise haben wir dafür einen Holzhocker, damit sie zum Waschbecken kommt. Heute hab‘ ich aber vergessen, ihn ins Bad zu tragen. Also putzt sie, angelehnt an die Badewanne und schaut mir interessiert beim  Umziehen zu. Plötzlich dreht sie sich um, spuckt in die Wanne und meint dann ganz selbstverständlich: „Weil ich keine andere Alternative gefunden habe.“

 

Bild von <a href=’http://de.freepik.com/vektoren-kostenlos/kleines-madchen-zahneputzen-im-badezimmer_1170708.htm‘>Designed by Freepik</a>

Jetzt sind sie alle da!

Meisenring 001 (2)Um 4 Uhr morgens können wir jetzt auf der äußersten Spitze des Dachs unsere Hausamsel beobachten, wenn sie mit ihrem Morgenruf beginnt. Ganz schön kräftig, ihre Stimme! Nach ein paar Tönen ihres kunstvollen Gezwitschers kommen die ersten Antworten aus den Nachbarsgärten. Und dann setzt schon bald das Orchester der Vogelstimmen an und verbreitet seine Morgenwelle von Klängen.

Die Stimmen und Gesänge der handelnden „Personen“ aus „Wer weckt mich da?“ finden sich jetzt rechts oben auf dieser Blogseite, im grünen Button. Viel Freude beim Zuhören!

Krawuzi Kapuzi

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Vorige Woche hatte ich meine Première als Kasperlspielerin und Stückautorin:-) Gemeinsam mit der Kindesmama, einer meiner Lieblingsfreundinnen, haben der Kasperl, seine Freunde und ich für eine kleine Extraeinlage beim Geburstagsfest ihrer Tochter gesorgt.  Da die Gäste hauptsächlich zwischen 2,5 und 3,5 Jahre alt waren, hat das Stück nur ganz kurz gedauert, 12 Minuten und ein Thema aus dem Alltag der Kinder behandelt: Das oftmals unbeliebte An- und Ausziehen. Entzückend war, mit welcher Begeisterung alle mit dabei waren und wie selbst die Kleinsten aus dem Publikum eifrig mit dem Kasperl redeten! Weiterlesen

Selbst-Reflexion

Jede neue Rolle ist ja auch immer ein Anlass zur Reflexion und Selbstreflexion. Als meine Tochter Valerie damals schwanger war, habe ich meine eigenen Erinnerungen Revue passieren lassen an diese aufregende Zeit. Als die Enkelprinzessin geboren war und eigentlich seither immer wieder erinnert sich Florina an Situationen, als sie selbst und ihre Geschwister klein waren. Meistens komme ich da als Mutter ganz gut weg, aber natürlich nicht immer. Muss man aushalten, stimmt ja auch, wenn ich ehrlich bin in der Selbstreflexion. Jede/r macht auch Fehler in der Begleitung und Erziehung. Schon als Kinder waren meine Kinder immer wieder strenge, aber gute LehrmeisterInnen für mich. Wichtig ist, wir haben alle versucht, unser Bestes zu geben. Wichtig ist, die Kinder ernst zu nehmen in ihren Bedürfnissen, wie klein sie auch sein mögen, ohne sich selbst dabei aufzugeben. Und dass man als Großeltern oft mehr Ruhe und Geduld für die Enkel hat, ist auch ganz normal. Schließlich haben wir meist nicht mehr 24 Stunden 7 Tage die Woche die Verantwortung für sie!

Die Übung zur Selbstreflexion hat bei unserer süßen Enkelprinzessin schon begonnen. Vorgestern war sie auf Besuch bei uns, ich hatte ihr eine Erdbeerkette versprochen, die ich für sie genäht hab. Florina: „Omi, bitte gib sie mir jetzt, die Erdbeerkette!“ Ich wurschtle herum, leider hat sie sich verwickelt und klemmt an einem Stift. „Wart ein bisschen“, sag ich zu ihr, „sie hat sich da irgendwie verwickelt, ich geb‘ sie dir gleich.“ Darauf antwortet mir die kleine Fee, 2 Jahre und 10 Monate alt: „Weißt du Omi, ich bin halt so ungeduldig!“

Lachen und Lernen mit Kinderbüchern

Was ich selber aus Kinderbüchern gelernt habe, weiß ich nicht mehr so genau. (Hm, doch, aus den „Höhlenkindern“ habe ich einen Eindruck bekommen, wie das wäre, als „Naturmensch“ ohne Zivilisation zu überleben.) Was ich aber genau weiß: Märchen und Kinderbücher waren meine Welt noch vor dem Kindergarten. Und das ist bis heute so geblieben. Ein gutes Buch lässt mich alles rund herum vergessen, stundenlang kann ich dann irgendwo lümmeln und schmökern.

Florina liebt Bücher und Geschichten auch sehr. Bei ihr kann ich jetzt in Ruhe beobachten, wie sie was aufnimmt und verarbeitet. „Tststs“ als Ausdruck leichter Empörung zum Beispiel hat sie aus den Pettersson-Büchern von Sven Nordquist in ihren Sprachgebrauch aufgenommen. Sehr viel Spaß haben wir auch mit den Dachsbüchern. „Der Dachs hat heute wirklich Pech“ (Moritz Petzt und Amelie Jackowski) wird von ihr gern zitiert, wenn jemandem ein Missgeschick passiert.

Den Vogel hat sie aber letzte Woche abgeschossen: Ihrer Mama Valerie war übel und das sagte sie auch zu Florina. Darauf antwortet die Enkelprinzessin: „Ich mach dich gesund, Mami, ich koche dir Bouillon.“ Am liebsten würde ich das an Herrn Janosch mailen, damit er sich mitfreut, ICH bin begeistert!