Wer weiß auf alles eine Antwort?

kleines-madchen-zahneputzen-im-badezimmer_1308-2796Die Enkelprinzessin Florina und mit ihr wohl die meisten Kinder ab 4 oder 5. Wieder und wieder bin ich erstaunt über die Kreativität und ja, auch „Logik“ der Kinder. Kleines Beispiel gefällig? Florina schläft bei uns, es ist kurz vor dem ins Bett gehen. Sie hat ihre Zahnbürste (rosarot mit Prinzessin darauf – derzeit einfach UNVERMEIDBAR;-)) mit Zahncreme beladen und putzt eifrig. Üblicherweise haben wir dafür einen Holzhocker, damit sie zum Waschbecken kommt. Heute hab‘ ich aber vergessen, ihn ins Bad zu tragen. Also putzt sie, angelehnt an die Badewanne und schaut mir interessiert beim  Umziehen zu. Plötzlich dreht sie sich um, spuckt in die Wanne und meint dann ganz selbstverständlich: „Weil ich keine andere Alternative gefunden habe.“

 

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Jetzt sind sie alle da!

Meisenring 001 (2)Um 4 Uhr morgens können wir jetzt auf der äußersten Spitze des Dachs unsere Hausamsel beobachten, wenn sie mit ihrem Morgenruf beginnt. Ganz schön kräftig, ihre Stimme! Nach ein paar Tönen ihres kunstvollen Gezwitschers kommen die ersten Antworten aus den Nachbarsgärten. Und dann setzt schon bald das Orchester der Vogelstimmen an und verbreitet seine Morgenwelle von Klängen.

Die Stimmen und Gesänge der handelnden „Personen“ aus „Wer weckt mich da?“ finden sich jetzt rechts oben auf dieser Blogseite, im grünen Button. Viel Freude beim Zuhören!

Kreativ-Pause

CoverwerwecktSie war wirklich lang, meine Blog-Pause. Aber meine „Ausrede“ kann ich euch jetzt mit großer Freude hier vorstellen: „Wer weckt mich da?“, mein erstes Kinderbuch ist fertig. Als ich die Geschichte schrieb, war sie natürlich allem voran für meine Enkelprinzessin Florina gedacht. Genauer gesagt für ihren vierten Geburtstag. Während der Entwicklung bekam ich aber schon so tolle Feedbacks, dass ich es gewagt habe, das Buch in größerer Stückzahl drucken zu lassen. Inzwischen ist es auch schon in einigen Buchhandlungen erhältlich. Für eine Leseprobe und Bestellung einfach e-Mail an angela.szivatz@chello.at schicken.

ACHTUNG: Die Lektüre des Buches kann eure Hörgewohnheiten verändern! Denn ob Kinder, Eltern, Großeltern u.a.: Wer bei dem Plan der kleinen Vögel genau aufpasst, hört ihnen auch im Garten, im Park und sonst überall mit frischer Aufmerksamkeit zu!

 

Mädchenträume

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Als ich ein Kind war, in den 60er Jahren, da tat sich gerade besonders viel in Sachen Raumfahrt, all die Apollos u.a. starteten in den unendlichen Raum. Niemals werde ich die Mondlandung im TV vergessen. Wir hatten schon früh ein Fernsehgerät. Da lag ich damals im Wohnzimmer auf dem Teppich vor dem Apparat, hinter mir die Eltern am Esstisch und wie gebannt verfolgten wir alle das aufregende Geschehen.  Weiterlesen

Die Sache mit dem Einmischen

eda-ovoschi-27171Seit einiger Zeit schleiche ich schon um dieses Thema herum: Soll ich oder soll ich nicht darüber schreiben? Der gestrige Plausch mit meiner Freundin Melissa war ausschlaggebend: ich tu’s!

Als Eltern erwachsener Kinder sind wir ja meistens stolz auf sie, erfreuen uns an ihrem Tun, ihrem persönlichen Weiterkommen und dem guten Gelingen ihres Lebens. Und wir sind auch in schlechten Zeiten für sie da, wenn sie das möchten. Manchmal müssen wir aber auch Entwicklungen oder Verhaltensmuster im Leben unserer großen Kinder beobachten, bei die uns Sorgen machen. Bei denen wir fürchten, dass sie früher oder später jedenfalls Ursache oder Auslöser solcher schwierigen Zeiten sein werden. Das kommt nicht von ungefähr, weil es oft ja auch mit dem zu tun hat, was wir ihnen phasenweise vorgelebt haben. Weiterlesen

TANZEN – so good for the mood

dance-661553_1920Unlängst auf Ö 1 gehört: Regelmäßiges Tanzen trainiert neben dem Körper auch die Koordination und zählt damit zu den besten Vorbeugemaßnahmen gegen Demenz und Vergreisung:-) Wasser auf meinen Mühlen. Denn schon seit vielen Jahren versuche ich Johannes vom Tanzen zu  überzeugen. Doch auch unser Versuche in Tanzschulkursen haben nix gebracht, wir haben vor allem gestritten. Seit Herbst lerne ich nun ohne meinen lieben Mann Lindy Hop. Zu spritzig-flotten Charleston- und Swing-Klängen macht man da sein „Workout“ mit sehr viel Spaß und Freude. Egal wie müde ich vorher war, nach ein paar Takten Swing ist alles besser! Und wenn ich so auch als Omi fit bleibe, um so besser. Schließlich will ich ja später auch noch mit Rosinchen und Phillips Kindern auf dem Fußboden krabbeln!

 

Krawuzi Kapuzi

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Vorige Woche hatte ich meine Première als Kasperlspielerin und Stückautorin:-) Gemeinsam mit der Kindesmama, einer meiner Lieblingsfreundinnen, haben der Kasperl, seine Freunde und ich für eine kleine Extraeinlage beim Geburstagsfest ihrer Tochter gesorgt.  Da die Gäste hauptsächlich zwischen 2,5 und 3,5 Jahre alt waren, hat das Stück nur ganz kurz gedauert, 12 Minuten und ein Thema aus dem Alltag der Kinder behandelt: Das oftmals unbeliebte An- und Ausziehen. Entzückend war, mit welcher Begeisterung alle mit dabei waren und wie selbst die Kleinsten aus dem Publikum eifrig mit dem Kasperl redeten! Weiterlesen

Selbst-Reflexion

Jede neue Rolle ist ja auch immer ein Anlass zur Reflexion und Selbstreflexion. Als meine Tochter Valerie damals schwanger war, habe ich meine eigenen Erinnerungen Revue passieren lassen an diese aufregende Zeit. Als die Enkelprinzessin geboren war und eigentlich seither immer wieder erinnert sich Florina an Situationen, als sie selbst und ihre Geschwister klein waren. Meistens komme ich da als Mutter ganz gut weg, aber natürlich nicht immer. Muss man aushalten, stimmt ja auch, wenn ich ehrlich bin in der Selbstreflexion. Jede/r macht auch Fehler in der Begleitung und Erziehung. Schon als Kinder waren meine Kinder immer wieder strenge, aber gute LehrmeisterInnen für mich. Wichtig ist, wir haben alle versucht, unser Bestes zu geben. Wichtig ist, die Kinder ernst zu nehmen in ihren Bedürfnissen, wie klein sie auch sein mögen, ohne sich selbst dabei aufzugeben. Und dass man als Großeltern oft mehr Ruhe und Geduld für die Enkel hat, ist auch ganz normal. Schließlich haben wir meist nicht mehr 24 Stunden 7 Tage die Woche die Verantwortung für sie!

Die Übung zur Selbstreflexion hat bei unserer süßen Enkelprinzessin schon begonnen. Vorgestern war sie auf Besuch bei uns, ich hatte ihr eine Erdbeerkette versprochen, die ich für sie genäht hab. Florina: „Omi, bitte gib sie mir jetzt, die Erdbeerkette!“ Ich wurschtle herum, leider hat sie sich verwickelt und klemmt an einem Stift. „Wart ein bisschen“, sag ich zu ihr, „sie hat sich da irgendwie verwickelt, ich geb‘ sie dir gleich.“ Darauf antwortet mir die kleine Fee, 2 Jahre und 10 Monate alt: „Weißt du Omi, ich bin halt so ungeduldig!“

Konsequent zu Ende gedacht

KOKZ7504Unlängst verbrachten wir einen sehr gemütlichen Familiensonntag bei Valerie, ihrem Mann und Fortan. Phillip und Rosinchen waren auch da, Valerie hat gekocht, wir haben miteinander geplaudert, ich hab mir die neuesten Kinderbuch-Entdeckungen von Valerie angeschaut. Sie hat da ein besonderes Händchen dafür. Zwei meiner Favoriten schreib ich dann auch gleich in die Kinderbuch-Tipps.

Florina hat zuerst gezeichnet und dann mit einer Kleinkinderschere – ganz runde Spitzen, also ungefährlich – lauter Fransen in ein Stück Papier geschnitten. Das sah nach sehr viel Arbeit aus, denn musste noch nach jedem Schnitt die beiden Finger aus den Scherenlöchern nehmen, die Schere mit beiden Händen aufklappen, dann Daumen und Zeigefinger wieder rein in die Löcher und Schnitt. Ja, so funktioniert nun mal der Lernprozess.

Nach einer Weile kommt ihr Papa Michi mit ihr auf dem Arm zu uns in die Küche. „Schaut ma, was Florina gemacht hat“ sagt er und kann das Grinsen kaum verkneifen. Vorne in der unteren Mitte ihres T-Shirts prangt ein Loch. Valerie fragt „Florina, warum hast du denn das gemacht? Bitte mach das nicht mehr, da ist ja das Leiberl dann kaputt.“ Darauf Florina: „So komme ich besser zu meinem Bauchnabel.

Und aus war’s mit der Beherrschung, bei uns allen.

 

Über Risiken und Nebenwirkungen…

Ja, das Großeltern, Tante oder Onkel werden birgt auch Risiken. In meinem Fall zum Beispiel findet eine Art von Rückentwicklung statt, eine die ich sehr genieße: ich werde immer kindischer in letzter Zeit und das mit Herzensfreude. Mit Florina kann ich so viel herum albern, wie mit kaum jemandem anderen. Und lustigerweise kann schon so ein kleiner Knirpse sie blödeln wie die Großen. Wenn sie zum Beispiel das Fisch-Gesicht macht, das ihr auf dem Ikea-Duschvorhang so gefällt, dann brechen wir alle nieder vor Lachen. Oder wenn sie schummelt und dabei todernst bleibt, obwohl ihre Augen schon die Wahrheit verraten.  Weiterlesen