Auf Turkey sozusagen

turkeyZuerst war  ich 14 Tage lang krank. Dann war Florina samt Kindergartenfreund und ihrer Mama 2 Wochen auf Urlaub. Danach mein Mann Johannes und ich noch 15 Tage auf Business-Trip in den USA. Die Sehnsucht nach der Enkelprinzessin war schier unerträglich. Dem Himmel sei Dank gibt es heute Skype, so konnten wir wenigstens 3 Mal telefonieren. Ganz anders war das damals, als ich mit 18 Jahren nach Venezuela ausgewandert bin. Da hatte ich gerade mal soviel Geld, um einmal pro Monat ein 10-minütiges Telefonat mit meiner Mutter und meiner Schwester zu finanzieren. Und einmal monatlich rief meine Mama auf ihre Kosten an.

Als wir uns dann vor ein paar Tagen endlich wieder hatten, fielen Florina und ich einander um den Hals. „Ich hab‘ dich ja so vermisst“ platzte es aus mir heraus. „Ich hab‘ dich auch so vermisst, Omi“ erwiderte sie. Ich schwebe seither!

Geschwisterliebe

ZauberstabAls ich drei Jahre alt war, vor laaaanger Zeit, wurde meine Schwester geboren. Und ich muss ganz ehrlich sagen: Meine Begeisterung hielt sich damals in Grenzen, in sehr engen Grenzen sogar. Alle fanden sie ja soooo süß, so herzig, goldig,…..Was meine Familie von damals berichtet, macht mich nicht stolz, aber lustig klingt es allemal: Mit einer großen Gabel bewaffnet näherte ich mich kurz vor dem Mittagessen dem Stubenwagen aus Weidengeflecht, in dem meine Schwester lag. Weiterlesen

Aus aktuellem Anlass :-))

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Im Wiener Bezirksblatt von dieser Woche (6./7.12.2017) ist gerade ein sehr schöner Bericht rund um mein erstes Buch  erschienen. Weil dort eine wichtige Info fehlt, hier für alle Interessierten:

„Wer weckt mich da?“
Text: Angela Szivatz
Illustration: Frida Fanninger
Hardcover, 28 Farbseiten
Preis: € 17,00 inkl. MwSt., ist in allen Buchhandlungen in Österreich und Deutschland bestellbar mit der   ISBN 978-3-96111-450-4    (auch auf deren Onlineseiten!)

Pro verkauftem Exemplar geht EURO 1,- als Spende an NABU.de, die sich sehr für Vogelschutz einsetzen!

Zu den Vogelstimmen der „handelnden Personen“ geht es übrigens hier

 

 

Die schönsten Geschenke

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Gerade liegt meinen Geburtstag für heuer hinter mir, mit 55 ein „halbrunder“. Was vor ein paar Jahren noch eine erschreckende Vorstellung war, ist jetzt unaufgeregter Zurkenntnisnahme gewichen. Eine Omi eben! Zugegeben, wilde Parties gab es heuer nicht. Und im Moment kann ich mir solche auch gerade nicht vorstellen, dafür bin ich zu erschöpft. Aber über den feinen Abend mit Freunden und einem wirklich guten Essen, das wunderschöne Geschenk meines lieben Mannes und die vielen lieben Nachrichten und Anrufe habe ich mich sehr gefreut. Das schönste Geschenke – ich muss es zugeben – bekam ich aber von der Enkelprinzessin, derzeit 4 3/4 Jahre alt! Es war ihre Nachricht in meiner Mailbox, nachdem sie gegen Abend von ihrem Lieblingsfreund nach Hause gekommen war: „Omi, ich wünsche dir was ganz Gutes zum Geburtstag und ich hoffe, dein Essen schmeckt gut und du hast Freude an deinem Geburtstag. Ich schick‘ dir ganz viele Bussis.“

Dem Himmel sei Dank, dass wir uns gegen 20 Uhr dann doch noch erreicht haben. Da konnten wir auch klären, dass in ein paar Tagen die Familie gemeinsam gleich zwei Geburtstage feiern wird. „Was, zwei Geburtstage?“ meinte Florina darauf, „Gibt es dann auch zwei Torten?“

Eine Generation genügt oft schon

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Als mich die Enkelprinzessin am Wochenende fragte: „Darf man feuchtes Klopapier überhaupt ins WC werfen?“ war ich perplex. Erstens: Worüber ein noch keine 5 Jahre altes Kind schon so nachdenkt. Zugegeben, sie ist natürlich die klügste, begabteste und intelligenteste 4 3/4 Jährige der Welt:-) Und die Liebste sowieso!! Aber dennoch überraschend. Ad hoc konnte ich die Frage gar nicht beantworten, muss ich zu meiner Schande gestehen. Dabei sammeln wir seit etwa 28 Jahren  unseren Müll und trennen ihn ziemlich genau. Ich erinnere mich, wie es dazu kam.

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Wunsch & Wirklichkeit

Daumenbild„Wann kann ich wieder bei dir schlafen, Omi?“ mit dieser Frage beglückte mich die Enkelprinzessin am Wochenende. „Montag in einer Woche, Herzerl“ strahle ich sie an. Darauf sagt Florina im Brustton der Überzeugung: „Vier Mal!“ Das wäre ja besonders, besonders schön, einmal ein bisschen länger Zeit gemeinsam zu verbringen. Zwei Mal hinter einander haben wir schon geschafft, ganz locker. Aber dann kam die Sache mit dem Daumen… Weiterlesen

Phillip im Museum

IMG_1936 (2)Florina und ich waren vor ein paar Wochen im Naturhistorischen Museum. Die Hauptattraktion war die Dinosaurierabteilung und dort vor allem das Skelett des Tyrannosaurus Rex. Das ist wirklich – hm – beeindruckend. In freier Wildbahn wären wir dem beide nicht gerne begegnet, die Enkelprinzessin und ich. Spannend war es, zu beobachten, wie sie sich einerseits ein bisschen gefürchtet hat, gleichzeitig aber auch fasziniert von dem knöchernen „Monster“ war. Ganz ähnliche Beobachtungen kann man im Kindertheater machen. Da wird die Hexe aus Hänsel und Gretel gefürchtet und gehasst, trotzdem sind fast alle voll dabei, wenn sie am Ende  im Ofen landet. Da zeigt sich eine Bandbreite von Erleichterung bis Begeisterung bei Florina und den anderen für die gerechte Bestrafung des Bösen. Weiterlesen

Kurbesuch

die nette Kurbetreuung

Schwester Dr. Luzi

Die Oma aus dem Kirschenbaum ist gerade auf Kur. Jaja, im höheren Alter machen sich schon die einen oder anderen Wehwehchen bemerkbar! Glücklicherweise erwarte ich die Enkelprinzessin und ihre liebe Mama zu Besuch. Und weil da, wo ich wohne,  Jagdtrophäen wie etwa ein mächtiger Elch an der Wand hängen, warne ich Florina vor: „Bitte schreck‘ dich nicht, da hängen ausgestopfte tote Tiere an der Wand“. „Uaahh, was machen wir denn da?“ fragt Florina. „Wir machen einfach die Augen zu, wenn wir durch die Eingangshalle gehen. In meinem Zimmer sind dann keine Tiere.“ „Aber Omi, dann sehen wir ja nicht, welchen Weg wir gehen müssen!“ erklärt mir die Süße darauf hin.

Wie recht die Knirpse doch oft haben:-)

Wer weiß auf alles eine Antwort?

kleines-madchen-zahneputzen-im-badezimmer_1308-2796Die Enkelprinzessin Florina und mit ihr wohl die meisten Kinder ab 4 oder 5. Wieder und wieder bin ich erstaunt über die Kreativität und ja, auch „Logik“ der Kinder. Kleines Beispiel gefällig? Florina schläft bei uns, es ist kurz vor dem ins Bett gehen. Sie hat ihre Zahnbürste (rosarot mit Prinzessin darauf – derzeit einfach UNVERMEIDBAR;-)) mit Zahncreme beladen und putzt eifrig. Üblicherweise haben wir dafür einen Holzhocker, damit sie zum Waschbecken kommt. Heute hab‘ ich aber vergessen, ihn ins Bad zu tragen. Also putzt sie, angelehnt an die Badewanne und schaut mir interessiert beim  Umziehen zu. Plötzlich dreht sie sich um, spuckt in die Wanne und meint dann ganz selbstverständlich: „Weil ich keine andere Alternative gefunden habe.“

 

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Jetzt sind sie alle da!

Meisenring 001 (2)Um 4 Uhr morgens können wir jetzt auf der äußersten Spitze des Dachs unsere Hausamsel beobachten, wenn sie mit ihrem Morgenruf beginnt. Ganz schön kräftig, ihre Stimme! Nach ein paar Tönen ihres kunstvollen Gezwitschers kommen die ersten Antworten aus den Nachbarsgärten. Und dann setzt schon bald das Orchester der Vogelstimmen an und verbreitet seine Morgenwelle von Klängen.

Die Stimmen und Gesänge der handelnden „Personen“ aus „Wer weckt mich da?“ finden sich jetzt rechts oben auf dieser Blogseite, im grünen Button. Viel Freude beim Zuhören!